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Bernhard RosendahlBernhard Rosendahl

Als ich zwölf Jahre alt war, schenkten mir meine Eltern eine Gitarre. Weder sie noch ich ahnten, dass damit meine Leidenschaft zur Musik ein erstes Instrument bekam, dem viele folgen sollten.

Zunächst aber stand die Gitarre im Mittelpunkt meines musikalischen Interesses. Ich lernte das klassische Gitarrenspiel. Wohl auch, weil ich mir die Frage ersparen wollte, ob ich denn nicht dazu singen könne. Nein, das kann ich nicht. Und wenn ich es tue, dann ist es keine Musik. Also Unterricht unter anderem an einem Konservatorium – ohne Gesang. Auf die Bühne führt dies bereits ab 1975. Ich war noch jung und brauchte … bald einen Bass.

Die Instrumente wurden größer, die Töne tiefer und die musikalischen Interessen vielfältiger. Rock und Pop waren für die persönliche Entwicklung unersetzlich und sie waren Ausdruck der Zugehörigkeit und Abgrenzung in der Gesellschaft (oh ja, hier spricht der studierte Soziologe…). Klassik und ab Ende der Siebziger Jazz in seinen unterschiedlichsten Facetten, Musicals, Soul  und Folk. Im Mittelpunkt steht immer die Frage, ob es gute Musik ist, die nicht nur gefällt sondern auch berührt, ob sie sich entwickelt und Menschen, Stile und Kulturen verbinden kann.

Dieses Interesse führte zu zahlreichen Bands Projekten, Auftritten und Aufnahmen: "Saitenwind" zu Beginn und bis Anfang der '80er, wovon nicht nur zwei Musicals in bester Erinnerung sind. "Jazz Form .3", ab 1984 mit Kontrabass und vielen schönen Konzerten, die uns vom Ruhrgebiet bis in die Zipfel der Republik führten. Auch mit "Coctail Lytique" wurde gejazzt und getourt. Mit "Suicide Piano" kehrte der Rock zurück. Mit "Voices on the Rocks" aus Essen lebt er bis heute, was auch auf einer wunderschönen DVD zu erleben ist. "John’s Music Cage" versetzte das Publikum mit Motown-Cover in die 60er und 70er Jahre. "Ensemble Bizarre" und später "The Cat’s Pajamas" aus Düsseldorf waren ebenso wie die "Beaux Jangles" Comebacks zum Jazz mit E- und Kontrabass, wovon auch CDs zeugen. Seit 2006 wird aus dem Kieler Raum musiziert. Zunächst mit "Kieler Lagerhaus" und "Mengelkamp". Mit dem "Swingtime’s Orchestra" wird seit 2014 Bigbandsound der 30er und 40 er Jahre zum Leben erweckt.

Seit 2010 ist SUSAN FEEL GOOD der Mittelpunkt meines musikalischen Lebens. Nur Gesang und Kontrabass – und unendlich viel zu hören, zu erleben und zu entdecken.